Die Zeltkirche

Oktober 2017, das Reformationsjubiläum geht auf seinen Höhepunkt zu und auch in Nufringen und Kuppingen steht das Highlight zu diesem besonderen Jahr bevor.

Vom 30. September 2017 bis 15. Oktober möchten wir zusammen mit den Kuppingern und Nufringern ein großes Fest feiern. Für die Kirchengemeinden, die örtlichen Vereine, die Bürger, für alle soll dieses Ereignis eine Möglichkeit, bieten sich zu begegnen.

Bunt, laut und leise, sportlich und stilvoll, kulinarisch und tiefgründig, nachdenklich und unterhaltend, musikalisch und beeindruckend. Das Programm wird über zwei Wochen für jeden Geschmack etwas bieten.

Schon seit einigen Monaten trifft sich ein Kernteam aus Kuppingern und Nufringern und plant erste Schritte. Vorsitzender des Kernteams ist Michael Köhler aus Nufringen, für Kuppingen ist Christoph Müller stellvertretender Vorsitzender.

 

Die Zeltkirche der württembergischen Landeskirche (www.zeltkirche.de) wandert von Gemeinde zu Gemeinde und steht seit fast siebzig Jahren unter dem Motto "Gott und den Menschen begegnen".

Das Zelt, das Platz für bis zu 550 Personen bietet, wird in Nufringen auf der Wiese in S-Bahn Nähe stehen. Das Zeltfestival soll nicht nur ein Fest der Kirchengemeinden sein, im Gegenteil, alle sollen am Programm mitwirken. Es wird spezielle Vereinsabende geben, bei denen sich die Vereine präsentieren können.

Zeltpfarrer

Thomas Wingert, Jahrgang 1965, verheiratet, vier Kinder, wohnhaft in Sulz am Eck: „Als Zeltpfarrer liegt es mir besonders am Herzen, Menschen neue Zugänge zum Glauben zu eröffnen und so in eine – für unsere Alltagswirklichkeit – neue Welt einzuladen. Die Zeltkirche steht für Festlichkeit genauso wie für Ungezwungenheit. Jeder kommt so, wie er ist; jeder verhält sich so, wie er ist. Niemand muss sich verbiegen, um kommen zu dürfen. Das Zelt schenkt Freiheit. Auch die Akteure auf der Bühne wollen uns authentisch begegnen, ob ihre Darbietung nun von ihrer Kunst und ihrem Können – oder von ihrem Leben und Glauben erzählt. So hat mich die Zeltkirche schon immer fasziniert und mich zu Entdeckungsreisen in eine unbeschreibliche Vielfalt eingeladen.“

Zeltmeister

Martin Heubach ist Diakon und wohnt mit seiner Frau in Rot am See (Hohenlohe). Der aus Strümpfelbach im Remstal stammende, gelernte Elektromechaniker ließ sich an der Evangelistenschule Johanneum in Wuppertal zum Diakon ausbilden. Nach seiner ersten Stelle als Jugendreferent in Sulz am Neckar war er CVJM-Sekretär in Kirchheim/Teck und anschließend Feriendorfleiter in Langenburg. Er ist auch noch DSV-Nordic Walking Trainer. Bereits seit 2008 gehört er zum ökumenischen Team der Kirchlichen Dienste auf der Messe in Stuttgart. Seit Mai 2011 betreut er als Zeltmeister akribisch die Zeltkirche. Heubachs haben vier verheiratete Töchter, vier Schwiegersöhne und neun Enkelkinder.

Das Zelt

Das Röder-Großzelt (Baujahr 1999 – neue Zeltplane 2010) ist 30 Meter lang, 20 Meter breit und über sechs Meter hoch. Durch die freitragende Konstruktion sind keine störenden Mittelmasten nötig. Für kühle Abende steht eine Zeltheizung zur Verfügung. Je nach Veranstaltung können bis zu 550 Gästen auf gemütlichen Stühlen Platz nehmen. Ein Teppichboden, Bistrotische und entsprechende Beleuchtung sorgen für ein angenehmes Ambiente. Am Ende des Abends lädt das Bistroteam zum Verweilen bei Getränken und kleinen Snacks ein.

Die beteiligten